eder entschließt sich heutzutage einen Jahresrückblick zu machen.
Da dieses Jahr sehr aufregend, wunderschön, zerstörerisch, heilend,
zu traurig, Angst machend, liebevoll und noch viel mehr war,
habe ich mich nun entschlossen, ebenso auf das Jahr zurück zu blicken.
Mit dem Herzen atmen
Mit dem Herzen atmen
Ein Jahresrückblick
auf Böttcherland
Die Jahreslosung heißt für 2008: Ich lebe und Ihr sollt auch leben (Joh. 14,19).
Mich hat dieser Satz in diesem Jahr viel begleitet. Bei meinen persönlich erlebten Geschichten, aber auch bei den
Erfahrungen für mich enger Freunde, für die mein kleines Herz gebetet hat.
Wie eng wir Menschen bei und zu einander stehen, hat mir Gott in diesem Jahr - einmal mehr -, aber auf besondere
Weise gezeigt. Er hat mir das, was sich in meinem Leben bislang immer nur im Dunkeln erschließen wollte
(das mag sich widersprüchlich anhören, doch wer mich und meine persönliche Geschichte kennt,
weiß was ich meine), durch das Licht, das Jesus Christus ist, offenbart und sich zu verstehen
gegeben.
Kennt Ihr das auch? Ihr wisst genau, was es ist, doch das "Was" könnt Ihr einfach nicht beschreiben
(genau das meine ich mit: Etwas erschließt sich im Dunkeln)?
Das "Was" ist nur so ein Gefühl. Und ganz plötzlich, wie durch einen Urknall, erscheint es vor
Euch und Ihr seht, was Ihr schon immer gewusst hattet... ein merk-würdiges Gefühl, nicht wahr?
Im Dunkeln lag auch eine Idee Anfang Januar 2008. Die Idee zu einer Homepage für einen wirklich wahrlich
wunderbaren, echten und großartigen Künstler hat einen Ausdruck gefunden und mich total berührt (mir fallen by the way noch mehr wundervolle Adjektive zu diesem
außergewöhnlichen, besonderen und von Gott mit so vielen Talenten beschenkten Künstler ein, aus
Gefahr der Übertreibung bitte ich Euch, schickt mir eine Mail, wenn Ihr mehr Adjektive über diesen herrlichen
Künstler erfahren wollt ).
Der Künstler heißt - wie könnte es auch anders sein - Jens Böttcher. Und im Februar, nach vielem Studieren von
HTML und überhaupt, wie man eine Homepage betreibt, habe ich "Mission: Homepage Possible" in die Tat umgesetzt...
dabei erblickte die Böttcherland am 15. Februar 2008, um 10 Uhr das Licht der Welt und will auch von diesem
Licht erzählen. Nicht nur, dass Böttcherland sich ganz diesem authentischen, tiefsinnigen Singer/Songwriter, Schriftsteller und
Autor Jens Böttcher widmet, sondern auch Gott bekommt ein eigenes Haus: Das Hotel der letzten Hoffnung, in dem Sein Wort Vorrang hat.
Ich kann nicht gerade behaupten, dass meine HTML-Kenntnisse die besten sind. Dafür habe ich die Homepage ganz alleine
geschrieben - fast ohne die Hilfe von Generatoren und so... ganz langsam, fast ein Jahr nach der Geburt von
Böttcherland, erfahre ich immer mehr und probiere dieses "immer mehr" aus. Somit bleibt mir für alle Fach- und Sachkundigen
nur ein großes Verzeihung an dieser Stelle auszusprechen, dass ich HTML mit einem schrecklichen Akzent spreche.
Dafür kommt die Böttcherland aber ganz von Herzen.
Was passierte in den darauf folgenden Wochen und Monaten? Die Böttcherland war so richtig online, genau vier
Monate nach der Anmeldung: Am 15. Mai stand Böttcherland mit seinem jetzigen Look und der Idee, das Böttcherland
will entdeckt werden, im Internet. Und zur besseren Übersicht gibt es nun auch ein Inhaltsverzeichnis. In absehbarer
Zukunft werde ich wohl eine A - Z-Auflistung erstellen, um noch einfacher zu den Seiten zu gelangen.
Böttcherland will ein Infoboard für die Fans von Jens sein, für Interessenten und
Musikliebhaber, eben für alle, deren Herzen von Jens' wunderbarer Kunst berührt worden sind...
ein News-Filter aus den immer interessant, humorvoll, aber auch ernst geschriebenen Newsletter von Jens
sein, ein Archiv von vielen Infos, Raritäten-Sammler wie für die geniale
und beste Rupprock-Band der Welt Böttcher und insbesondere für Suchende und Findende das Wort Gottes, wie z. B.
die Ostseite, auf der relativ monatlich Gedanken von mir geschrieben online gesetzt werden.
Im Grunde müsste mein Jahresrückblick hier enden - aber es fehlt doch noch etwas... das Atmen mit dem Herzen.
Warum nenne ich meinen Rückblick so? Weil ich immer einen tieferen Sinn in Worten sehe...
und weil ich auch in diesem Jahr wieder einmal erkannt habe, dass viele Menschen nur allein mit den Lungen atmen.
In mir tauchen immer wieder Fragen auf, warum wir einander nicht so akzeptieren können, wie wir jeweils sind?
Warum müssen Menschen sich gegenseitig weh tun, Schmerzen zufügen, warum gibt es im Heiligen Land mehr Krieg,
mehr Verletzte, mehr Tote als in den Jahren zuvor? Warum gibt es die Todesstrafe? Warum hat Bush einfach nicht
eine Psychotherapie gemacht? Warum gibt es Menschen, die andere mobben müssen, nur weil niedere Gefühle
sie dazu bewegen, dies zu tun (und dabei selbst höchste Gefühle der Liebe besitzen)?
Wir können doch die Seele unserer Mitmenschen mit von Herzen kommenden Worten streicheln. Wir können doch einander
die Hand zum Frieden reichen. Wir können doch auch mal nicht recht haben müssen. Wir können doch einfach lieb zu
einander sein - so naiv das in manchen "Erwachsenen-"Ohren auch klingen mag.
Fragen über Fragen... und ich habe erkannt, dass nur wenige Menschen mit dem Herzen atmen.
Wirklich richtig von ganzem Herzen lieben und diese Liebe ihren Mitmenschen auch schenken. Sie widmen ihr
ganzes Leben der Liebe, damit sie unter die Menschen kommt, damit die Menschen sich dieser göttlichen Liebe
bewusster werden, sie leben und erleben!
Ich kenne einen solchen Menschen, der mit dem Herzen atmet... - und Böttcherland widmet sich diesem.
Mit dem Herzen zu atmen stelle ich mir so vor: Lebendig sein... und da komme ich wieder auf die Jahreslosung
zurück.
Jesus spricht: "Ich lebe, und Ihr sollt auch leben!"
Das erinnert mich an zwei Bibelstellen: Einmal Lukas 11,33, in der es darum geht, sein Licht nicht unter den Scheffel
zu stellen und die andere, die in Matthäus 25, 14 zu finden ist: Das anvertraute Geld - die Talente.
Mit dem Herzen atmen bedeutet nicht nur die Lebendigkeit an sich, sondern das, was in der Lebendigkeit steckt:
Du selbst, mit all Deinem Wissen, Können, Deinem Schaffen, Deinem Denken, Deinem Sein an sich. Du hast ein
wundervolles Geschenk in Dir von Gott geschenkt bekommen und das darf gesehen werden, beatmet sein, durch Dich!
Das wünsche ich Euch am Ende des Jahres: Möge es Euch Gutes gebracht haben, auch wenn Schweres Euch
belastet haben sollte. Vielleicht erkennt Ihr jetzt den Sinn darin, warum sich das Gute zunächst als die Schwere
gezeigt hat. Möget Ihr aus diesem Jahr viele Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen haben, um mit diesen hinzugekommenen
Schwertern der Weisheit in das neue Jahr zu gehen.
Für das Jahr 2009 wünsche ich Euch das: Ein Segen gefüllt mit Heilung, Führung, Stärke, Kraft, Frieden, Freiheit,
Lebendigkeit, Humor, Herzenswunscherfüllung und ganz besonders Licht und Liebe, die mit Gottes wunderbarer Macht
in uns, auf dieser Erde zur Vollendung gebracht werden kann!
Und wie heißt die Jahreslosung für 2009? "Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott." (Lukas 18,27)
Frieden auf Erden und möge dieser allen Menschen ein Wohlgefallen sein!
Ich trau mich mal Jens' Gruß zu verwenden:
Godspeed!