Da bekam Elia Angst und floh um sein Leben. Er ging nach Beerscheba in Juda; dort ließ er seinen Diener zurück. Er aber ging allein eine Tagesstrecke weit in die Wüste. Schließlich sank er unter einem Ginsterstrauch nieder, der dort stand, und wollte nur noch sterben. "Ich habe genug, HERR", sagte er. "Nimm mein Leben, denn ich bin nicht besser als meine Vorfahren."

Dann legte er sich hin und schlief unter dem Strauch ein. Doch plötzlich berührte ihn ein Engel und sagte zu ihm: "Steh auf und iss!" Er blickte sich um sich und sah ein Stück auf heißen Steinen gebackenes Brot und einen Krug Wasser bei seinem Kopf stehen. Also aß und trank er und legte sich wieder hin.

Da kam der Engel des Herrn ein zweites Mal, berührte ihn und sagte: "Stehe auf und iss, denn vor dir liegt eine lange Reise!"
Er erhob sich, aß und trank, und das Essen gab ihm genug Kraft, um 40 Tage und Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb, zu wandern. Dort fand er eine Höhle, in der er die Nacht verbrachte. 1. Könige 19, 3 - 8


Alleine schaff ich' s nicht

Jesus, kannst Du mir erklären, warum ich nicht besser bin,
zeigst Du mir den Weg, erklärst Du mir den Sinn?

Jesus, steh mir in allem bei und halte meine Hand
und trockne meine Tränen in einem fernen Land

Jesus, ich kann nicht verstehen, warum und wer ich bin,
wohin führt der Weg, warum bin ich so blind

Jesus, weil ich Deine Liebe spür, verneige ich mich vor Dir
in Stürmen, Winden, Freud und Leid, was auch immer noch passiert

Jesus, mein ganzes Leben gehört Dir und auch wenn ich oft verlier
auch wenn ich nichts kapier, lauf ich doch zurück zu Dir

Jesus, Du siehst mein kleines Herz und Du weißt wohin ich reis'
ich kann Dir nichts erklären, was Du nicht längst schon weißt

Jesus, hilf mir durch die Nacht mit Deinem goldenen Licht
mit Deiner Gnade, Deiner Liebe - alleine schaff ich' s nicht
alleine schaff ich' s nicht.
Text und Musik: Jens Böttcher, "Alleine Schaff' Ich' s Nicht" auf der Westseite von Reisefieber