Burkardroth 2009 - ein persönlicher Bericht




Kennt Ihr das auch? Ihr seid von einem Erlebnis so sehr berührt, dass Euch die Worte fehlen?
Nun, mir geht es u. a. mit diesem Konzert so, das Jens Böttcher und seine Himmelherz-Band in der St. Petrus-Kirche in Burkardroth gegeben haben (meinen Mund kann ich auch noch immer nicht schließen, was auf dem Showcase in Köln abgegangen ist... einen ausführlichen Bericht dazu, könnt Ihr auf sound7 lesen - hier -).

Ich gestehe, dass ich von allen Konzerten von Jens - seien es seine Solo-Konzerte oder Auftritte mit seiner Band - immer (aber jedesmal doch in anderer Qualität und Tiefe) berührt bin. Er ist mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dabei, wenn er den Menschen die Botschaft Gottes und Seiner wundervollen Liebe nahebringt. Aber es ist nicht nur das... auch wenn man mir Befangenheit nachsagen könnte, aber Jens ist authentisch, indem was er sagt, indem was er singt. Und dies dringt tief ins Herz und lässt es leuchten! Deshalb bin ich zutiefst berührt und bewegt... und wie sagte letztes Mal ein Pastor zu mir? "Er ist ein Geschenk Gottes."



Alle Fotos von: Ina Bublies, die Mutter von Manga :0) - vielen herzlichen Dank für die freundliche Genehmigung :0)!!



Eine Bestätigung meiner subjektiven Berührung erfahre ich "objektiv" dann auch nochmal durch die Gespräche mit den Menschen nach den Konzerten. Sie erzählen von ihrem Glauben, der sie ein Leben lang begleitet hat, und sie durch die Musik von Jens eine neue Dimension des Glaubens erfahren. Oder sie erzählen, dass sie Gott aus ihrem Leben entfernt haben, weil das Christentum, so wie sie es durch Menschen erfahren haben, keiner Heilsbotschaft, keiner Guten Nachricht zu entsprechen scheint. Aber sie waren neugierig, diesen überhaupt nicht nach Christ aussehenden Christen Jens Böttcher zu sehen, was er ihnen zu sagen hat.
Inzwischen sind aus einigen dieser Begegnungen mit Menschen, die ein Konzert von Jens besucht hatten, Freundschaften geworden, die mir sehr am Herzen liegen.
So erfahre ich auch unmittelbar, dass die Musik von Jens eine besondere Stütze im Glauben der Menschen ist (was ich mit ihnen teile), oder gar, dass Nichtgläubige die Liebe, die tief ins Herz hineinstrahlt, in ihrem Leben wiedergefunden haben... und anfingen, mit Jesus Christus zu sprechen - welch Wunder, wahrlich.




es ist noch viel Zeit vor dem Konzert für einige Gespräche



Wir schreiben also den 16. Oktober 2009, ca. 19.30 Uhr.
Ich sitze in der Kirche und beobachte die Geschehnisse vor dem Konzert, eine halbe Stunde dauert es noch, bis das Konzert beginnt. Der Aufbau der Instrumente ist geschehen, Soundcheck ist gemacht. Die ersten Menschen kommen in die Kirche.
An dieser Stelle möchte ich gerne Angelika vorstellen, die sich um die gesamte Organisation dieses Konzertes gekümmert hat!! Sie ist durch die Musik von Jens wie ozeanisch zu mir auf Böttcherland geströmt... und seitdem pflegen wir eine Freundschaft, die ein Geschenk für uns ist! Vielen Dank für alles!!!

Unter diesen Menschen, die in die Kirche kommen, sind auch Mutter und Tochter. Hier habe ich sie das erste Mal gesehen und sie mich. Ich strahle sie an, weil sie doch sehr besonders zu sein scheinen (die Böttcheristen, haha, erkennen sich sofort). Die Mutter zückt aus ihrer Jacke eine DVD und hält sie mir vor die Nase und sagt: "wir sind nur wegen ihm hier!" Es ist die DVD "Kein Weg Zu Weit", die erste Konzert-DVD in der deutschen christlichen Musikszene... mir gehen zwei Dinge durch den Kopf: ich bin auch wegen ihm hier :0), und: er war schon immer ein Wegbereiter, ein Avantgardist! Laut sage ich, ja, ich auch... und wir strahlen uns noch mehr an! Wie schön!


Der Pfarrer der Kirche hält die Rede für das Konzert. Er freut sich, dass Jens mit seinen Mannen da ist. Dann wird Jens gebeten, auf die Bühne zu kommen, die eigentlich der Altarboden ist.
Wow, das erlebt man nicht oft in einer Dorfkirche - oder überhaupt. Es wird in diesem Moment laut applaudiert, als Jens und die Himmelherz-Band aus dem Nebenzimmer des Altars herauskommen.
Der Applaus verhallt langsam und liebevoll, und Jens bedankt sich für diesen besonderen Willkommensgruß und findet es - wohl wie wir alle - schön, in einer Kirche Applaus zu spenden, was ja nicht alltäglich ist... genauso ist es auch ein Punkfolkgospelrockheavymetal-Konzert in der Kirche zu geben.

Das Konzert beginnt. Ja, es ist für viele "Kein Weg Zu Weit" zu einem Konzert von Jens Böttcher zu kommen. Und auch ihm ist "Kein Weg Zu Weit" zu den Menschen zu kommen. Die meisten, der fast voll besetzten Kirche, kennen seine Songs nicht... der Applaus nach diesem ersten Song ist noch etwas stärker als bei der Begrüßung... ich hatte persönlich das Gefühl, dass es sehr befreiend für alle war, in diesem heiligen Raum für jemanden, der Gottes Wort den Menschen näher ans Herz und ins Herz bringen möchte, diesen Applaus zu zollen.





Wer kennt von Euch "Am Ende Des Tages"? Meine Lieben, der Song ist von Jens und seiner wundervollen Band ein wenig "umarrangiert" worden... so dynamisch, so voller Leben als je zuvor! Ich liebe diesen Song noch mehr (und es ist ja mein allererster Song gewesen, den ich damals von Jens gehört hatte ;0) )! Von der Dynamik dieses Songs musste ich später dann auch Jens erzählen und er war doch, haha, überrascht :0)... yeah!

Habt Ihr "September" in der neuen Version gehört? Leute, Jens' Songs hatten, so dachte ich, schon einen Wachstumshöhepunkt erreicht, für mich waren sie "schon" perfekt!!... aber sie wachsen noch weiter und in dieser neuarrangierten Version, die mit Band gespielt wird, geht der Song noch tiefer... ich hätte das nie gedacht!





Ja, ich könnte nun wohl zu jedem Song etwas schreiben, beschreiben, was ich beobachtet, wahrgenommen habe... ehrlich gesagt, ich kann mich auch nicht mehr so genau an die Reihenfolge der einzelnen Songs erinnern... aber, es gab eine Zäsur im Konzert.

Die Zäsur sah so aus: Er spielte diese wundervollen Songs von seinem noch aktuellen Album Reisefieber und seiner ersten Solo-CD Himmelherz. Dann kündigte er an, dass sie neue Songs spielen werden, die auf das in 2010 erscheinende Album "Viva Dolorosa" kommen werden.




"Ich Werde Dich Lieben"



Nun gut, ich muss schon wieder gestehen, ich liebe die Songs von Jens, weil sie mir direkt aus dem Herzen, aus der Seele sprechen... oder ganz anders ausgedrückt: sie beatmen, tanzen, berühren, umarmen mein Herz und meine Seele (und ich fühlte mich wohl: ich war nicht alleine, die so gefühlt hat). Doch ich möchte Euch fragen, habt Ihr das schon einmal erlebt, Ihr hört eine Musik, Ihr seid so sehr berührt von der Melodie, vom Text, von dieser perfekten Einheit des gesamten Songs, dass Euch das Herz so berührt ist, und Ihr weinen müsst?

Haha, das passiert mir öfters, haha... bei "Manchmal", bei "Ozean", bei "Novemberbaum", bei "While My Guitar Gently Wheeps", bei "Wild Horses", bei "Please, Don' t Die".
Stellt Euch mal vor, Ihr seid im Land Eures Herzens angekommen und hört diese eine Herzensmelodie von "Leicht", die Seelenmelodie, die alles einfacher macht von "Ich Kenn Das Auch", das Liebeslied von Gott an den Menschen "Novemberbaum", das Marlene-Dietrich-Lied "Ich Werde Dich Lieben", das - so wie es Jens singt - einen eintauchen lässt in eine Zeit des, ja, Avantgards, und es genau auch das auf allen Ebenen -!- ausdrückt: Nur die Liebe!... oder "Himmelreich Aus Wärme", die Hymne des Herzens und der Seele.

Und jetzt stellt Euch mal vor, Ihr seid so gerührt, so berührt, dass Ihr die Zeit vergesst, dass Ihr vergesst, dass diese Songs real einmal zu Ende gehen, um dann an einem anderen Ort neu erklingen zu dürfen... Ihr wacht auf, stellt fest, dass Jens und die Himmelherz-Band "Finale" spielen und fühlt Euch so sehr geliebt und umarmt... nun ja, so erging es mir... mehr kann ich dazu nicht schreiben. Das muss man einfach erlebt haben.

Aber doch, mehr kann ich noch schreiben: Jens hat das Haus gerockt mit seinen Rockpunkfolkheavymetal Nummern von "r+b", "Himmelherz" (Insider wissen, welche Songs ich meine, wenn nicht... kommt auf' s nächste Konzert!! ;0) )... und nach guten zwei Stunden durfte das Publikum zur Zugabe einmal mehr mitsingen: "Amazing Grace"... was passt besser zu dieser Stimmung als diese Melodie und Worte, die in der Kirche unglaublich, wunderschön widerhallen...


Und nun möchte ich einfach gerne noch Danke an die gesamte Himmelherz-Band sagen für diese besondere und wundervolle Zeit, die ich erleben durfte (und den herrlichen Humor... wie "es ist noch Fluppe da" [Sven])! Ich möchte die gesamte Band mal der Reihe vorstellen, während ich tief innerlich Danke sage: Jens Böttcher (Gitarre - die Pickings!!! -, Gesang), Karsten Deutschmann (alle Instrumente, außer Schlagzeug, Keyboard ;0), aber Gesang, - ein Instrumentengigant), Henry Sperling (Cajon, Percussion - swingender Schlagzeuger), Sven Urbatzka (Keyboard, Gitarre, Gesang - diese Weichheit im Tastenanschlag)...

Ich möchte Euch gerne noch einige Zeitungsartikel zeigen, aber auch ein paar Fotos, die dann nach dem Konzert in der Pizzeria geschossen wurden.



Jens und Manga


Angelika und meine Wenigkeit




Kleine Momentaufnahmen mit meinem Händy, deshalb bin ich nicht mit auf den Fotos drauf, haha :0)...


Ina und Manga - die zwei, stets mit der DVD in der Jacke :0)...




v.l.n.r um den Tisch herum: Angelika - die Frau, die das ganze Konzert organisiert hat!!!, mein Feuerzeug, Henry, Sven, Jens, Manga (mit Jens' Hut, den er beinahe nicht vergessen hatte :0) ), Ina, Karsten - ein schönes Bild, nicht wahr?



Hier die Zeitungsartikel:


"Am Ende Des Tages" ist aus 2005, macht nichts...





Am nächsten Tag ging es dann nach Poing. Dieser Auftritt dort war für mich ein besonderer und sehr persönlicher, weil ich bei diesem etwas erkannt habe, das nicht aussprechbar ist... eine Tiefe, die noch tiefer geht, als es Worte ausdrücken können. Es geht um die Liebe Gottes, um Seinen Sohn, Jesus Christus... und Jens hat die Menschen auch hier erreicht... es waren Jugendliche, die zwischen 14 und 19 Jahre alt waren... nach drei Songs wurden sie still... ruhiger, nachdenklicher, entspannter, gebannter, über das gesamte Konzert hinweg... das zu beobachten löste eine besondere Bewegung in mir aus... und Fragen, die ich mir selbst als Jugendliche schon gestellt hatte...


... hier möchte ich einfach gerne aufhören... weil es einfach zu tief geht.


Und hier nochmal den Tipp für den Bericht zum Showcase vom 01.11.2009.