Dem Ziel nachjagen
(Auszüge aus Philipperbrief 3, 12 - 21)
Aber ich arbeite auf den Tag hin, an dem ich endlich alles sein werde, wozu Christus Jesus mich errettet hat und wofür er
mich bestimmt hat. Nein, lieber Freund, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze
Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt, versuche ich,
das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat.
Denn ich habe Euch schon oft gesagt und wiederhole es erneut unter Tränen, dass viele Menschen durch ihr Verhalten
zeigen, dass sie in Wirklichkeit Feinde des Kreuzes Christi sind.
Sie enden im Verderben; ihr Gott ist ihr Bauch; sie sind stolz auf Dinge, für die sie sich schämen müssten, und denken
an nichts anderes als an das Leben hier auf der Erde...
Bei diesen Worte fallen mir zwei Namen ein: Josef Ackermann und der wunderbare Buckminster Fuller.
Josef Ackermann (ein passend gewähltes Beispiel?), ein Mann von Welt, der sich den Bauch hält?! Ein reicher, gemachter Mann.
Einst führte Buckminster Fuller diese Geschichte während einer Vorlesung aus: Was bedeutet Reichtum? In welchem Verhältnis
steht er? Er nannte ein Beipiel: Ein sinkendes Schiff, ein reicher Mann mit all seinem Geld, seinen Aktien, alles, was
er an Geld hat, führt er bei sich. Doch das Schiff will versinken. Er versucht verzweifelt auf ein Rettungsboot zu
kommen und wird stets weggeschubst, weil er zu schwer mit seinem Geld ist.
Doch dann kommt ihm eine Strategie entgegen, mit der er schon immer gut durchkam: Er will ein Rettungsboot kaufen. Doch er findet niemanden, der ihm eines
verkaufen würde - schließlich geht er auf dem sinkenden Schiff unter.
Was bedeutet Reichtum? In welchem Verhältnis steht er?
Ich weiß eines ganz sicher: Ich kämpfe um das Ziel, das Paulus den Philippern beschrieben hat! All Seine Weisheit,
Seine Liebe, Sein Licht, die Erfahrung auf dieser Erde, Jesus Christus, der mir alles vergeben hat, was ich Dummkopf
angerichtet habe, alles - das ist mir mehr wert, ist Reichtum in meinem Verständnis.
Schade, dass die Moral von der Geschicht' sich verflüchtigt, weil sie keine Aufmerksamkeit mehr bekommt.
Das noch zu Bucky:
Um Euch zu zeigen, was der letzterwähnte für ein Romantiker der Wissenschaft war! Ein herrlicher Mensch mit genialen
Ideen! Bucky hatte vor Wissenschaftlern während einer Vorlesung ausgeführt, wie wunderbar es doch ist, den Sonnenuntergang zu beobachten. Doch
eigentlich dürften sich Wissenschaftler darüber gar nicht ergötzen. Sie sollten das sehen, was es ist: Die Erde dreht sich
um sich selbst und durch die Drehung entsteht das sich Wegdrehen von der Sonne, die Atmosphäre, die Wolken, der Himmel etc., tragen also zu dem alltäglichen Phänomen Sonnenuntergang bei.
Bucky war stets ein Kritiker seiner eigenen Zunft gewesen! Er hat die Geodesic Domes erfunden und den genialen Dymaxion-4D-
Transporter, den Ford bauen wollte, aber doch unter mysteriösen Umständen die Versuche zum Scheitern verurteilte (die Geschichte
ist wie ein Spionage-Thriller!). Wären die Versuche in den 1950ern mit Erfolg gekrönt gewesen, würden wir mehr in
Fahrgemeinschaften unterwegs sein, was der Umwelt zu gute gekommen wäre. Und nicht nur das: Dieses Transportmittel hatte keine
Schadstoffausstöße! Wir wären mehr in Gemeinschaft... was für eine Wende...
Warum kommt man heute nicht mehr auf diese Idee des Dymaxion-4D?... Vergessen? Das glaube ich nicht!
... übrigens: Mein bescheidenes Wissen über Bucky stammt u. a. aus: Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde vom
Fundus Verlag.