16.5.2007
Jens Böttcher – Psalm 23
Vorhin haben wir ihn Euch schon mal vorgestellt: Jens Böttcher, den Mann hinter der Radiocomedy „Reverend Eminent“, aber auch Autor von zwei Musicals über die „Sesamstraße“ und ursprünglich mal Punkmusiker. Im Jahr 2001 erlebte Jens einen harten Bruch in seinem Leben: Er ließ sich in einer Hotelbadewanne taufen, und seitdem verfolgt er mit seiner Musik nur noch ein Ziel: Die „Gute Nachricht“ unters Volk zu bringen. Auf seinem neuen Album „Reisefieber“ versucht er das auf zwei verschiedenen Wegen. CD 1 ist mit kompletter Band etwas rockiger eingespielt, davon haben wir vorhin schon den Song „Nur in Dir“ gehört. Und auf der zweiten CD begleitet sich Jens Böttcher meistens nur mit Gitarre, was dann etwas besinnlicher ausfällt. Auch CD 2 ist mit 16 Songs randvoll, darunter unter anderem ein Rio Reiser-Song, die deutsche Version von „Amazing Grace“ und auch eine Vertonung des Psalm 23. Ihr erinnert Euch: „Der Herr ist mein Hirte …“ so fängt er an. Und wenn Ihr Euch in der Rubrik „Abhören“ mal umschaut, dann werdet Ihr feststellen, dass wir schon einige Musiker im Programm hatten, die sich an diesen Psalm rangewagt haben. Jens Böttcher erfüllt mit seiner Version die Bedeutung des Wortes „Psalm“, was im Griechischen so viel bedeutet wie „Zur Laute singen“. Jens tut es eben mit der modernen „Laute“, der Gitarre. „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein ganzes Leben lang“. Hier ist Jens Böttcher mit dem Psalm 23, aufgenommen und gerade veröffentlicht auf der Doppel-CD „Reisefieber“.
Daniel Hauser
16.5.2007
Jens Böttcher – Nur in Dir
Ihr wisst: So ein Radioprogramm besteht nicht nur aus Musik, Sternzeit, Nachrichten und so weiter, sondern fast jedes Programm hat auch seine eigene Comedy-Ecke. „Taxi Schariah“ und „Das Tagebuch von Lukas Podolski“ sind Beispiele. Im Domradio hört Ihr immer samstags „Den Bergischen Jung“, unseren Karnevalsclown und –diakon Willibert Pauels. Der hat bei allem Lachen meistens eine tiefgründige Botschaft im Gepäck. Und ebenso macht das auch unser heutiger musikalischer Gast. Er heißt Jens Böttcher und war jahrelang Autor für die Radiocomedy „Reverend Eminent“. Wörter wie „downgebattled“, „derbe styles“ und „stay tight, stay real“ waren sein Markenzeichen. Schon in dieser Rolle konnte man sich fragen, warum zwischen den ganzen HipHop-Posen auch immer wieder religiöse oder moralische Anspielungen vorkamen. Jetzt ist es raus: Dem Autor Jens Böttcher ist sein Glaube einfach ein Herzensanliegen, und deshalb versucht er ihn überall dort anzusprechen, wo er an die Öffentlichkeit tritt. Aktuell tut er das mit seiner neuen Doppel-CD „Reisefieber“. 32 Stücke lang singt er Lobpreislieder. Allerdings nicht so, wie wir das bisher kennen, mit seichten, mitsingbaren Melodien, sondern eher wie ein Typ Marke „Lonesome Rider“, der mit seiner Westerngitarre und einem Glas Whiskey auf der Veranda sitzt und vor sich hinphilosophiert. So klingt es zumindest. Jetzt hören wir einen Titel von der ersten CD seines aktuellen Doppelalbums: Den Song „Nur in Dir“. Er spricht von der Allgegenwärtigkeit Gottes, dem Geborgenheitsgefühl, das Jens Böttcher spürt, auch wenn er ihn nicht sehen kann. „Nur in Dir kann ich sein“ vom Album „Reisefieber“, hier ist Jens Böttcher.
Daniel Hauser
Die Beträge findet Ihr auch hier: