Maria stand weinend draußen vor dem Grab, und während sie weinte, beugte sie sich vor und schaute hinein.
Das sah sie zwei weiß gekleidete Engel sitzen, einen am Kopf- und einen am Fußende der Stelle, an der der
Leichnam von Jesus gelegen hatte.
"Warum weinst du?", fragten die Engel sie.
"Weil sie meinen Herrn weggenommen haben", erwiderte sie. "und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben."
Sie blickte über ihre Schulter zurück und sah jemanden hinter sich stehen. Es war Jesus, aber sie erkannte ihn nicht.
"Warum weinst du?", fragte Jesus sie. "Wen suchst du?"
Sie dachte, er sei der Gärtner. "Herr", sagte sie, "wenn du ihn weggenommen hast, sag mir, wo du ihn hingebracht
hast; dann gehe ich ihn holen."
"Maria!", sagte Jesus.
Sie drehte sich um zu ihm und rief aus: "Meister!"
"Berühre mich nicht", sagte Jesus, "denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Aber geh zu meinen Brüdern
und sage ihnen, dass ich zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott auffahre."
Maria Magdalena fand die Jünger und erzählte ihnen: "Ich habe den Herrn gesehen!" Dann berichtete sie, was er
ihr aufgetragen hatte.
Johannes 20,11 - 18
Frieden
(Jens Böttcher im Duett mit Sarah Brendel)
Ich hab Frieden, seit ich dich gesehen hab
ich hab Frieden, seit ich dich erlebt hab - Jesus
einen Frieden, den ich nicht verstehen kann
einen Frieden, den ich nicht erzählen kann
und der Krieg tobt um mich rum
und die Kanonen sind niemals stumm
und der Teufel ruft mir zu
für diesen Frieden gibt es keinen Grund
und der Krieg ist nicht vorbei...
und der Krieg ist nicht vorbei...
doch ich hab Frieden, seit ich dich gesehen hab
ich hab Liebe, seit ich dich erlebt hab - Jesus
eine Liebe, die ich nicht verstehen kann
einen Frieden, den ich nicht erzählen kann - Jesus
und der Krieg tobt um mich rum
und die Kanonen sind niemals stumm
und der Teufel ruft mir zu
für diesen Frieden gibt es keinen Grund
und doch ist der Krieg in mir vorbei...
und doch ist der Krieg in mir vorbei...
und doch ist der Krieg in mir
und doch ist der Krieg in mir
vorbei.
Text und Musik: Jens Böttcher