Jesus erwiderte:
Ich sage dir, niemand kommt in das Reich Gottes, der nicht aus Wasser und Geist geboren wird.
Menschen können nur menschliches Leben hervorbringen, der Heilige Geist jedoch schenkt
neues Leben von Gott her. Darum wundere dich nicht, wenn ich sage, dass ihr von neuem
geboren werden müsst. Der Wind weht, wo er will. Du hörst ihn zwar, aber du kannst nicht
sagen, woher er kommt oder wohin er geht. So kannst du auch nicht erklären, wie die Menschen aus dem
Geist geboren werden.
Johannes 3, 5 - 8
Wie der Wind - kamst du in mein Herz geweht
wie der Wind - hast du mein Schmerz gedreht
hast ihn bewegt und überwunden
nahmst meine Narben, meine Wunden
hast sie gesalbt und fortgetragen, was fortzutragen war - in deinem Wind
hm, wie der Wind
wie der Wind - wie der Wind weht wo er will
wie der Wind - mal ganz stürmisch, mal ganz zart und still
nahmst du mich ohne Zweifel, dass ich vor dir bestehen könnte
denn du trägst mich in deinen Händen
und ich weh, wohin du gehst - in deinem Wind
in deinem Wind
so weh ich durch das Leben, das sich so wunderbar anfühlt
und merke wie dein Wind mein altes Reisefieber kühlt
dann zieh ich weiter in deinem Schatten, wo ich getröstet und geborgen bin
ich weh in deinem Wind
wie der Wind - bist du in mein Herz geweht
wie der Wind - der mein Liebesdurst versteht
der mich hinfortträgt aus den Fragen
die mich ein Leben lang schon plagen
der Wind, der selbst die Antwort ist
und kann ich es auch nicht verstehen
lass mich wehen, lass mich wehen - in deinem Wind
so weh ich durch das Leben, das sich so wunderbar anfühlt
und merke, wie dein Wind mein altes Reisefieber kühlt
dann zieh ich fort in deinem Schatten
wo ich getröstet und geborgen bin - in deinem Wind.
Text und Musik: Jens Böttcher