... ist für mich persönlich total unbegreiflich und gleichzeitig so faszinierend!

Für Menschen, die noch nie etwas mit Gott am Hut haben wollten oder Gott einfach noch nicht begegnet sind oder die sich nicht sicher sind oder nicht verstehen können, was Glaube ist und wie er "funktioniert", spreche ich vielleicht spanisch oder werde bahnhöflich verstanden. Das ist aber auch erstmal völlig in Ordnung!

Ich glaube tatsächlich, dass Gottes Wort, das in der Bibel zu finden ist, wahr ist; und doch weiß ich auch, dass Gott mehr ist, als nur das Wort in der Bibel. Ich glaube, dass Liebe mehr ist als daran zu glauben, und auch bestätigt zu wissen, dass Jesus eine historische Person war... und ist. Er hat mehr getan als wir uns je vorstellen können... es scheint schier unglaublich zu sein, was Er für jeden einzelnen des hier je auf diesen Planeten existierten Menschen getan hat... für Dich, für mich, für uns alle - in der Vergangenheit, Gegenwart und in der Zukunft. Er war und ist ein Vorbild durch Sein Leben - für jeden von uns.

Jesus Christus hat am Kreuz in uns gesehen und sieht in uns einen so wertvollen Schatz, dass Er für jeden von uns für unsere Sünden starb - ein Lebens-Sinn.

(eine persönliche Anmerkung: Für mich ist Sünde nicht nur das Nichteinhalten von den zehn Geboten, die wir alle ja gar nicht erfüllen können, sondern auch, die Trennung von Gott. Was heißt, wenn ich mich entscheide, nicht an Gott zu glauben, ist das eine Trennung... Sünde entstammt aus dem Wort Sinte - erinnert mich an Sintflut (und ich könnte nun einen spannenden Monolog in diesem Zusammenhang darüber halten, haha... kommt vielleicht mal als Gedanken des Monats :0) ). Und Gott ist dann von uns Menschen getrennt, wenn wir uns gegen Ihn entscheiden. Um aber niemanden zu verlieren, wirklich niemanden, hat sich Gott entschieden, durch Seinen Sohn, der die verkörperte Liebe in Jesus Christus ist, uns wieder mit Gott zu vereinen, damit wir, Gott und die Menschen, wieder eins sein können. Alles zu Seiner Zeit: Die Sünde ist überwindbar durch Jesus Christus, jetzt, hier und immerdar!
Und alle Knie werden sich eines Tages vor Gott beugen, heißt es... und Jesus sagte auch, "niemand kommt zum Vater denn durch mich"... so ist Jesus für mich das vermenschlichte wie auch das geistige Tor zum Vater hin... ich habe diesen Glauben, dass alle Menschen zu Gott kommen werden, weil alle Seelen eines Tages Jesus Christus als den erkennen, wer Er ist: Der Sohn Gottes, der die Liebe ist!)




Buddhisten mögen mir zustimmen, dass in der Natur die Natur der Liebe zu finden ist - jedenfalls ein hochintelligenter und wichtiger Aspekt der Liebe -... und ich glaube, dass mir da jeder zustimmen wird... sogar ein Verzweifelter, ein Manager, Verbrecher wie auch ein gläubiger oder religiöser Mensch (ich bezeichne Atheisten auch als Gläubige, denn sie glauben ja auch... in der Tiefe gesehen).


Wir bewegen uns in der freien Natur, im Wald, auf dem Feld - wir stellen fest, dass die Natur keine Fragen stellt, auch wenn der Mensch mit seinen Machenschaften und Mächtigkeiten der Natur "Einhalt" (warum nur?) zu gebieten versucht, wird sie keine stellen, sondern sie ist einfach. So wie sie ist, so wie alles um sie herum ist... eben, das Sein, das ist.
Auch wenn wir immer wieder behaupten, die Natur räche sich - was man fast meinen könnte -, hat der Mensch, in einfachen Worten gesprochen, die Natur aus dem Gleichgewicht gebracht, Disharmonie hergestellt, wo vorher wohl keine war.
Wer Ohren hat, der höre - oder: wie oben, so auch unten. Das heißt, der Mensch ist nicht Maß aller Dinge, der Mensch ist im Zusammenhang mit allem eins - nur hat er das wohl so noch nicht verstanden.

(Eine weitere persönliche Anmerkung: Der Mensch wurde von Gott als die Krone der Schöpfung genannt... was heißt das denn wirklich? Wir haben Verantwortung gegenüber unserer Umwelt (unserer gesamten Umwelt), und Gott hat uns in Seiner Schöpfung ein reiches Geschenk gemacht, in dem Er in uns Liebe geschenkt hat - ein Herz, mit dem wir denken, hören, uns verhalten können... was uns ja nicht immer so gut gelingen mag. Mir im übrigen auch nicht. Und dass ist es doch: Wir sind nicht perfekt und können es auch nie werden... aber Gott ist in allem perfekt, weil Er die Liebe ist!)



Lange Rede, kurzer Sinn



Ich möchte mich mal etwas persönlicher vorstellen. Wer diese Fanpage für Jens Böttcher aufmerksam verfolgt oder sporadisch durchsucht, hat möglicherweise schon längst festgestellt, dass es hier um Glauben geht, der ein li(e)beraler Glaube ist, ich tiefe Fragen stelle ohne sie wirklich stellen zu können, weil die Antwort oft weitreichender und tiefer, als die Frage selbst ist (und mit jeder erhaltenen Antwort eröffnen sich dem Menschen an sich mehr Fragen - so etwas potentiert sich schnell nach oben)... und gleichzeitig versuche ich zu beobachten. Aber hallo... das hört sich jetzt alles ganz toll an, haha...! Versprochen: Ich bin so oft in meinem kleinen Leben über mich selbst gestolpert, dass ich sogar auf die Idee komme, dass der Baum vor meinem Haus droht, sich ab und an von mir abzuwenden. ... jedenfalls sieht es bei starkem Sturm so aus, haha...


Und das sei noch gesagt: Ich liebe Gott, ich kann nicht anders... spüre ich doch Seine mächtige Liebe in meinem Herzen, die in mir einen Automatismus der Liebe zu entfachen scheint. Trotzdem verstehe ich Gottes Liebe zu mir, zu uns Menschen nicht wirklich.

Und trotz Seiner großen Liebe, die ich in meinem Herzen verspüre, schaffe ich es nicht, diese Liebe so an den Tag zu bringen, wie ich es mir selbst so gerne wünschte. Meine Liebe ist tagesformabhängig.
Kennt Ihr das auch? Mal ist heiter Sonnenschein, und am nächsten Tag ist die Seele, das Herz wolkenverhangen. War man am Tag zuvor noch voller Blüte, Heiterkeit und Fröhlichkeit, verblasst der nächste Tag und man hat gegenüber sich selbst und seinen Mitmenschen wenig bis keine Geduld, die Laune ist auf den Nullpunkt gesunken. Fragt man sich da nicht, was ist los mit einem?


Habt Ihr schon einmal diese tiefe Liebe im Herzen verspürt, dass Ihr diese Liebe in die Welt hinein strahlen, die Welt umarmen und küssen wolltet?
Wisst Ihr, was Nächstenliebe bedeutet? Habt Ihr an Euch schon einmal beobachtet, wie schön es ist, Liebe, die Ihr im Herzen tragt, dem nächst besten Menschen zu schenken, ohne zu fragen, ob er sie verdient hat?
Und kennt Ihr die Liebe zu Euch selbst, diese eigenbezogene Liebe, die der Mensch Egoismus nennt? Dieses Gefühl von Liebe, die sich nur auf sich bezieht und die Menschen um einen selbst ausschließt?

Sicherlich kann man Egoismus leichter an einem anderen Menschen beobachten als an sich selbst. Ich glaube, dass es immer wichtig ist, sich selbst zu hinterfragen. Sich selbst zu beobachten (Introspektion) und in die eigene Tiefe zu gehen. Ohne Bewunderung, ohne Verurteilung, ohne Bewertung. Einfach nur beobachten, so wie die Natur keine Fragen stellt, sondern einfach nur ist. Versteht Ihr was ich meine?




Die Nächstenliebe von Pieter Bruegel (entstanden 1559-60)



Und habt Ihr schon einmal beobachtet, wie sich Liebe, die unter den Menschen geteilt wird, sich wie ein Buschfeuer rasend vermehrt, welch wunderbare, heitere Stimmung sich entwickelt, wie positiv die Menschen werden, wenn Liebe untereinander geteilt wird? Wie sehr man diese innere Freiheit spürt, so sein zu dürfen, wie man selbst ist - und seinem Nächsten das selbe Recht zuspricht! Das finde ich an der Liebe, an der Nächstenliebe so faszinierend, wunderbar, befreiend, erleichternd - einfach ausgedrückt...: schön! Jesus ist im Liebe schenken ein wahres Vorbild - das kann man in der Bibel nachlesen.
Nicht immer war Er sofort verständlich (und gerade daraus lassen sich viele Erkenntnisse erzielen!!), aber in Seiner Bergpredigt hat Er uns Weisheiten mitgeteilt, die wir uns verinnerlichen sollten, um Liebe wertfrei zu verschenken. Eben ohne zu fragen, ohne zu bewerten, auf natürliche Weise, sozusagen.

Ein anderes Beispiel ist Mutter Teresa... ich empfehle Euch, ihre Biografie einmal zu lesen, denn sie war eine große, starke, liebende Frau! Egal, wer wir sind - wir können uns sicherlich von ihrem Verhalten der Nächstenliebe große Scheiben abschneiden. Hier eine Übersicht ihres großartigen Lebens: Mutter Teresa



Nun das Gegenbeispiel: Egoismus... wie einschränkend, beklemmend es der Mensch erlebt, der Egoismus erfährt. Das habt Ihr sicherlich selbst schon einmal erlebt bzw. beobachtet... nicht nur bei Ämtern, bei Versicherungen oder bei Banken. Sondern auch unter den Menschen selbst. Wie schnell entsteht hier Unmut, Unechtheit, Beklemmung, in gewisser Weise Arroganz, eine Macht, die einschränkt.
Habt Ihr diese Beobachtung auch gemacht, wie leicht es dem Menschen fällt, Verhaltensweisen zu übernehmen, die eigentlich sozial unerwünscht sind? Und kennt Ihr auch das, wie schwer es dem Menschen fällt, das, was sozial erwünscht ist, in sein Verhalten zu integrieren?
Es ist einfacher, einen Menschen, der sich vordrängelt, zu beschimpfen, als ihm höflich zu sagen, dass er gerne vor darf... auch wenn man das verschluckt, ihm mitzuteilen, dass fragen nichts kostet.

Ich stelle mir da einfach den breiten Pfad vor (repräsentativ für das sozial unerwünschte Verhalten), von dem Jesus gesprochen hat. Diesen können viele gehen... dieser ist einfach, dieser ist so breit, dass man sogar betrunken diesen gehen kann, ohne vom Weg abzukommen.
Und Jesus sprach vom schmalen Pfad (dieser steht für die allumfassende Liebe): der anstrengend ist und nicht so reichlich begangen wird wie der breite Pfad.
Aber Jesus gab uns eine Empfehlung mit auf den Wegespfad: Der schmale Pfad, das ist der richtige.



Lebens-Sinn



Leben ist etwas ganz ganz besonderes, etwas einzigartiges... sei es das eines menschlichen Lebewesens, eines Insektes, eines Tigers, eines Nilpferds oder eines Nymphensittichs.

Um die Einzigartigkeit des Lebens zu erkennen, hat sich die Menschheit jeder Generation in ihrem lang-, kurzwährenden Leben oft genug gefragt, welcher Sinn hinter dem Leben steckt...

Auch ich gehöre zur menschlichen Rasse und habe mir diese Frage ebenso unzählige Male gestellt - und dabei in meinem Philosophieren über das Leben einen Sinn erkannt!
Der Sinn ist ganz einfach: zu lieben. Und ich wiederhole mich: Jesus Christus hat es uns vorgemacht! Und ich sage dazu, es ist so leicht und gleichzeitig so schwer, beinahe manchmal unmöglich und doch schaffbar!
Und ich wiederhole mich, wer diese "Gedanken des Monats" auf der Ostseite aufmerksam verfolgt: Wir sind nach Gottes Ebenbild geschaffen: Gott ist Liebe und in uns steckt diese Liebe! Wir brauchen uns nur für sie zu entscheiden. Jeden Tag, jeden Moment unseres Daseins. Wir können uns im Lieben üben! Dafür sind wir da und für einander da!



Vielleicht fällt es hier jemanden schwer zu verstehen, wenn ich von Gottes Liebe spreche, die geduldig und freundlich ist, die dem Menschen gegenüber blind ist und doch gleichzeitig alles sieht.

Vielleicht liest das hier jemand, der sagt, was will ich mit Gott... "ich glaube nicht an die Kirche, ich glaube nicht an Religion"... Willkommen im Club, ich auch nicht :0)! Es geht wahrlich um eins, und das nochmal ausgedrückt: Gott ist die Liebe. Gott ist nicht die Kirche, nicht die Religion, die von Menschen gemacht und entwickelt worden ist. Gott ist nicht der Heilige Krieg, Er ist mit Sicherheit auch nicht dafür.

(Eine weitere persönliche Anmerkung: ja, natürlich, hier kommen die Fragen, warum lässt Er das dann alles zu? Meine Gegenfrage, warum lassen es Menschen zu? Denn Gott hat sich ja für den Menschen entschieden, alles gegeben, was Er hat geben können, Sein eigen Fleisch! Wir Menschen entscheiden uns für unsere eigenen Handlungen, das muss uns bewusst sein. Deshalb glaube ich auch, dass das christliche Verhalten, wie es uns Jesus Christus gezeigt hat, der Weg des Friedens ist!)

Jetzt aber zurück zum Thema: Liebe! Wenn "ein Jemand" liebt - ein Christ oder ein Moslem, ein Buddhist, ein Atheist, ein Automechaniker, ein Biberfellmützenzüchter (das ist Kult! :0) ) oder ein Zirkusdirektor -, also mit offenem Herzen liebt, allein darin steckt Gott!

Denn wer liebt, hat Gott doch erkannt... weil Er die Liebe ist!

Somit bleibt mir nur eines zu sagen, so wie es Jesus Christus und Paulus beschrieben haben: in der Liebe zu sein, bedeutet eins mit den Menschen zu werden, und eins mit dem Menschen zu sein, bedeutet eins mit Gott, eins mit der Liebe zu sein - und damit in Ihm, in Ihr zu bleiben (1. Joh. 4, 16).

Liebe deinen nächsten wie dich selbst und Gott (also die Liebe selbst) mit deinem ganzen Verstand, mit ganzer Seele und mit ganzem Herzen.

Amen.