Mein heutiger Bericht handelt von den Konzerten "Legends of Rock" und "Face2Face",
jeweils am 04. und 06. April 2009, die ich aufgrund eines wirklich außergewöhnlichen, hervorragenden und, nicht nur meiner Meinung nach, genialen Künstlers namens Jens Böttcher besucht habe.
Zunächst darf ich verraten, dass ich nicht soviel von Legends erzählen kann. Einmal, weil ich ja nur bei Claas-P. Jambor, Jens (klar!!)
und Sarah anwesend war... deshalb verweise ich auf den Artikel von Sound7:
Legends of Rock 2009 - "Oft bringen uns schwere Zeiten eher vorwärts"
Außerdem habe ich in You Tube diesen Link hier gefunden:
Link!
Und hier ein Blog von
Ölbaumpflanzer.
Ein Tipp von mir, den Ihr Euch selbst vielleicht schon längst gegeben habt: Über die Bildersuche von Suchmaschinen findet man ganz viele Fotos von den
Legends-Konzerten, wie z. B. von Bloodgood...
Also, ich muss gestehen, ich bin kein Heavy-Metal-Fan... ich bin ein Rock 'n' Roller, der - nur des Spruches nach - seine Seele für
diese Musik hergeben könnte (
Anm. der Webmasterin: I gave my soul for Rock 'n'Roll). Nun kann man mich fragen, warum ich dann die Musik von Jens Böttcher liebe?
Mmmh, dass er Elvis liebt, daran liegt es nicht, haha... nein, warum ich es auf mich nehme, für einen Tag
600 Kilometer wegen seiner Musik zu fahren, liegt wohl eher daran, dass ich auch Folkrock, Folkpunkpolkagospelrock, insbesondere
aber vom tiefsten, ehrlichsten Herzen kommende Musik liebe (also, das hat jetzt was mit Wellenlänge zu tun!
Manch anderer möchte mir vielleicht widersprechen und sagen, dass die Songs von Bloodgood (oder andere Bands
des Legends Of Rock-Festivals) vom tiefsten, ehrlichsten Herzen kommen... das ist mit Sicherheit so...
aber mein kleines Herz liebt einfach, seufz, Jens' herrliche
Kompositionen, geniales, meisterhaftes Gitarrenspiel
(wat der Mann druff hat, Leute, hört ihn Euch an und genießt die Klänge, Melodien und die wunderbar tiefen
Texte!!!).
Ein Seufzer mehr (
Anm. der Webmasterin: I gave my Mercedes Benz for Jens 
)!
Ich möchte aber doch von meinen persönlichen Konzerterlebnissen berichten, auch wenn mich die Musik von der
Main Stage ab und an neugierig gemacht hatte, war ich - weil für mich allein schon bei der Unplugged-Bühne
so viel zu erleben war - kein einziges Mal im Raum der großen Bands mit ihren stampfenden Bässen und Beats und
den "Aaaaahhh"-singenden Sängern (das war ein wirkliches Merkmal der Main Stage).
Hier habe ich erst einmal den Newsletter von LoR für Euch, um Euch mit den Bands der Main Stage bekannt zu machen:
Main Stage
Dazu das Programm, das ich Jörg Schwehn abgeknöpft hatte:

Mit der rechten Maustaste auf Grafik klicken und Ihr könnt das Programm vergrößern!
Nun zu meinem Bericht:
Es war von Beginn an eine sehr wundervolle Stimmung: Auf der einen Seite spürte ich das Gefühl eines gigantischen
Rockkonzertes (so coole Typen trifft man nur auf Stones- oder irgendwelche Heavy-Metal-Konzerte, allerdings eher nüchtern, was sehr erleichternd war, haha... - liebe Grüße an einem dieser coolen Typen: Holy Rider Siggi),
auf der anderen Seite spürte man diese Gemeinsamkeit - nicht nur in Sachen Musik -, sondern um wen es hier
im Speziellen ging: Gott und Sein wundervolles Werk!
Ich kam an, traf ganz liebe Freunde,
Volker Gruch von a5 - einem der besten christlichen Musikmagazine, das ich
kenne (ist es das einzige, das so ein großes Spektrum bietet?), Matthias Mittelstädt und Markus.
Was mich dann sehr gefreut hat, war Jens begrüßen zu dürfen und ihn wieder zu sehen!
Dann ging es schon los mit meinen Konzertbesuchen:
Es war mein erstes Konzert, das ich von Claas-P. Jambor gesehen hatte und muss sagen, dass er echt überzeugt!
Seine Stimme ist gewaltig, er soll über vier Tonlagen verfügen, wow, singt außergewöhnlich und hat einen
herrlichen Humor. Ich habe mich sehr gefreut über seine Songs. Leider, leider kann ich nicht sagen,
welche Songs er alle gespielt hatte, weil ich noch nicht so viel von ihm kenne (die Fans von Claas mögen es
mir verzeihen! Ich verzeihe Euch auch, wenn Ihr nur "Ich hab das Licht gesehen" von Jens kennen solltet
- oder den einen oder anderen Song von ihm).
Ich erinnere mich auf alle Fälle ans Lied "My best friend Samuel" oder hieß es nur "Samuel",
ich meine mich an "All my live" zu erinnern und das Lied über die Frau, die er nicht geheiratet hat, weil
er ihr keinen Antrag mehr machen konnte, "Jesus in me" fehlte auf alle Fälle nicht!
Mitten im Konzert wurde ich dann noch von einem sehr freundlichen Menschen mit Hut begrüßt (herzliche Grüße, Du
weißt, dass ich Dich meine ;0) ), und bekam dann nur noch zwei oder drei Songs von Claas mit. Ich habe mir
aber versprochen, meine CD-Sammlung etwas aufzustocken mit seinen CDs!
Das bekam ich wieder mit: Und am Schluss zu sang er noch den coolen Song "Kiss" von Prince! Wirklich herrlich!
Wirklich wundervoll talentiert dieser Musiker, ich hörte ihm gerne zu!
Was mich sehr gefreut hat war am Schluss des Festivals, dass ich mit Claas noch ins Gespräch kam und mit ihm
klönen durfte.
Nachdem Claas gespielt hatte, trat eine andere Band auf der Unplugged-Stage auf, die mir persönlich nicht so
sehr zusagte, aber das ist ja in Ordnung! Das Publikum hat die Band wohl sehr gemocht und das hat mich
für die Musiker gefreut! Ich wartete aber auf DEN Auftritt schlechthin und dann war es auch schon so weit:
Soundcheck mit "Ring of Fire" und dann ging es los mit "Hoch oben im Himmel" - der Opener auf der
r+b - ein Stück, das ich immer wieder gerne höre!
Foto: Volker Gruch
Wenn ich mir so überlege, wie "alt" das Stück erst ist - von 2002 - und Rosenbrock und Böttcher in dem Sinne
einen solchen Paukenschlag in die CCM-Szene brachten, Jens mit seinem Soloprogramm ebenso gigantisch ist,
gehört Jens Böttcher - um es direkt zu sagen - zu den Legenden des (christlichen) Rock!
Zurück zum ersten Song: Das Interessante war: Jens stand alleine auf der Bühne,
aber es hörte sich an, als ob ein Bassist versteckt auf der Bühne war... der Bass war echt cool schwingend...
das Lied endete und der Bass hörte nicht auf, haha... der Bass kam von der Main Stage... was für eine Lautstärke
dort gewesen sein muss, haha...
Foto: Siggi Kuhnt
Bei allen Bands, die auf der Unplugged-Stage gespielt hatten, war die Main Stage immer zu hören. Aber die Musiker
schafften es mit ihren Songs, diese nach außen dröhnende Lautstärke in ihr Programm einzubinden. Jens war
allerdings ein Meister, haha... er hat sehr sanfte, leise Songs gespielt, und schaffte es dabei wunderbar das Publikum
zu bannen. Das fasziniert mich heute noch. Bei seinen Ansagen hörte man dann von drinnen laute Aaaaaahhh-Rufe des Sängers,
dann wieder heftigen Bass und Drums. Jens konnte manchmal nicht ausreden und musste auch öfters mal lachen und erzählte
so kleine Schwänke aus seinem Leben als
Böttcher-Sänger (lange Haare... Jens und lange Haare?)..., fand
wunderbare Erklärungen für den Kontrast seiner Musik zu der, die auf der Main Stage gespielt wurde. Herrlich!
Es ging weiter mit "Kein Weg Zu Weit" und "Am Ende Des Tages". Ich kann mich jetzt nicht mehr so genau an
die Reihefolge erinnern, weiß aber, es kam "Ich Hab Das Licht Gesehen", "Ich Kenn Das Auch", "September" und "Ozean".
Mit einem neuen Song "Ein Himmelreich Aus Wärme" entschied sich Jens von seinem eigentlichen Programm
abzugehen und spielte dafür gleich noch "Alte Freundin Melancholie" - das wirklich wunderbar war!!
Es folgte dann auch ein weiterer neuer Song - ein Cover, das einst Marlene Dietrich als Text geschrieben und
gesungen hatte: "Ich Werde Dich Lieben". Zur Songankündigung erzählte Jens etwas aus seinem Leben, das ziemlich
ergreifend für manche war... mir ging es jedenfalls sehr nahe, als er über seinen Zusammenbruch im letzten
Jahr erzählt hatte. Danach weiß ich nicht mehr, welche Songs kamen... es kann sein, dass noch eines folgte,
das ich hier schon aufgezählt habe.
Foto: Siggi Kuhnt
Ich möchte an dieser Stelle auf alle Fälle eines sagen - ich denke, es gibt viele Menschen, die auch so denken:
von ganzem menschlichen wie auch musikalischen Herzen bin ich Gott dankbar, dass es diesen großartigen,
wunderbaren, mit dem Herzen atmenden Menschen und Musiker (bzw. Künstler) mit dem Namen Jens Böttcher gibt!
Und es ist gut zu wissen, dass wir alle uns in Gottes Hand geborgen wissen dürfen!
Somit erfreue ich mich total daran, dass Jens Böttcher zu den lebenden Legenden gehört!!
Foto: Siggi Kuhnt
Danach ging es dann in den "Klimperkasten", eine kleine nette Bar mit freundlichen Obern, in denen die Interviews
mit allen Bands nach ihren Auftritten stattgefunden haben. Jens wurde von Jörg Schwehn interviewt und es war ein
sehr bereicherndes und schönes Gespräch zwischen den beiden.
Foto: Volker Gruch
Recht bald kam dann der Auftritt von Sarah. Stevie - the Wonder - begleitete sie am Bass, und es war ein
schönes, ruhiges Konzert mit ihren schönsten Songs, wie "Back To The Dust", "Dancers In The Night" und "Selfparalyzed".
Wie gesagt, bin ich ja eigentlich ein Rock 'n ' Roller... doch die Songs von Sarah strahlen eine blumige
Ruhe aus, die die Seele berühren und zum Leuchten bringen. Das mag ich so an ihren Kompositionen. "Back To The
Dust" gehört zu meinen Lieblingssongs von ihr und ich genieße immer wieder, es zu hören! Besonders eben auch,
weil sich Sarah damit einen ihrer tiefsten und größten Wünsche erfüllt hat, mit Larry Norman zu singen (auf
ihrer aktuellen Platte "Early Morning Hours" zu hören).
Fotos: Siggi Kuhnt
Doch am Schluss des Konzertes kam der Höhepunkt für einen Fan wie mir: "I Saw The Light"... zunächst spielte
sie die erste Strophe alleine mit Stevie, aber dann... dann bat sie ihre Freunde auf die Bühne!!
Ich hätte beinahe Headbanging vor lauter Freude gemacht, haha (aber man hätte mich vielleicht dann für einen Heavy-Metal-Fan gehalten
und mich zur Main Stage geschleppt, haha...)
Am Schluss zu trafen sich dann alle meine Lieblingsmusiker des Tages und mein Lieblingsmusiker im "Klimperkasten",
und wir konnten noch so richtig schön den Abend genießen... wobei ich das gerne noch sagen will: "Aaaahhhh" ging bis
kurz vor zwölf Uhr... und dann ging' s Richtung nach Hause ins Hotel.
Hier noch einige Eindrücke vom Festival:
Ich denke, dass es für jeden der Anwesenden ein unglaublich schönes Festival seiner Legenden war und unvergesslich
bleiben wird! Ich finde es jedenfalls großartig von den Veranstaltern sich diese Unplugged-Bühne ausgedacht
zu haben und hoffe, dass es nächstes Jahr wieder eine solche Bühne neben der Main-Stage geben wird! Ich habe das
Festival nämlich wirklich sehr genossen!!

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Foto: Siggi Kuhnt