Mein persönlicher Rückblick auf die Promikon vom 31.01.2009
Hier gleich mal der TV-Spot zur Promikon 2009:
Am 31.01.2009 startete ich ganz früh zur Promikon - und wer den Larry-Bericht gelesen hat, weiß, was ich damit
bezwecken wollte - , aber diesmal habe ich mich fast wieder nicht (!) verfahren!!
Warum wollte ich eigentlich zur Promikon? Was hatte ich da wohl verloren?
Meine Wenigkeit wollte unbedingt mehr über den CCM, mehr über die Musik, die Christen, die dahinter
stehen, erfahren, welche Verlage, Organisationen, Labels, Fernsehstationen etc. es gibt - also, auch hinter
die Kulissen des CCM blicken, vielleicht mehr verstehen, wie so manches in dieser Szene funktioniert, von der
es heißt, sie habe zwei Gesichter!
Artikel aus
Kann man das auf einer eintägigen Messe - so viel erfahren und verstehen? Jedenfalls habe ich mich recht wohl auf meiner ersten Promikon
gefühlt und habe viele meiner Fragen, die ich mitgenommen hatte, beantworten können!
Aber es gab ja noch einen anderen, sehr wichtigen Grund, warum ich auf der Promikon war!
Die Vorstellung von Jens Böttchers neuestem Buch "Der Tag Des Schmetterlings" wollte ich nicht verpassen -
Mannomann, hab ich mich auf die Literaturbühne vom Brendow-Verlag gefreut - und es lohnte sich total!!
Und außerdem hatte Jens einen Auftritt mit seiner herrlichen Himmelherzband und dazu war er noch für den
David-Award für die beste Nachkriegsfrisur international nominiert (dass den Award jemand anders bekam, der
frisurtechnisch doch sehr brav aussah, verstehe ich heute noch nicht, haha... Spaß beiseite, später gibt
es mehr dazu zu sagen!).
Irgendwie ärgert es mich jetzt, dass ich nicht so viele Fotos geschossen hatte, eigentlich gar keine, weil
ich einfach keine Zeit hatte, ich informierte mich einfach überall, und war echt überrascht, wie groß die
Promikon war - obwohl sie dieses Jahr wohl kleiner gehalten worden sei als die Jahre zuvor, wie ich hinterher
gehört habe.
Von Beginn an, als ich auf die Promikon kam, war ein freundliches Aufsichtspersonal hilfreich zur Stelle,
das sich zum Teil wirklich rührend
um die Massen gekümmert hat - hier ein wirklich großes Lob an alle, die Ihr die wunderbare Arbeit gemacht habt!!!
... und ich weiß es selbst als ehemaliges Securitymitglied von den damals großgefeierten
Star-Trek-Conventions, wie anstrengend es sein kann, mit einer Masse von Menschen umzugehen (auch wenn
wir alle liebe, nette Christen sind, haha...).
Natürlich blickte ich mich erstmal um: Wo ist denn der Brendowstand, da hatte ich eine Verabredung mit dem
Buch schlechthin, dann musste ich die Halle fünf suchen... und fand nur Schildkröten
(Reverend Eminent lässt grüßen!!) mit den Wegweisern
"Halle 4 - 1"... und das ist meine erste Kritik an der Promikon: Dass in der großen
Messehalle nur ein einziges Schild für die Halle fünf gab (wirklich gut zu übersehen!!), aber überall hingen die Schilder für
Halle 4 - 1 und zwar fast an jeder erdenkbaren Gelegenheit mit Pfeilsymbol, als wären dies die wichtigsten Hallen...
Als ich die Halle fünf dann endlich gefunden hatte, hörte ich gerade den Schluss von Steve Savage, von dem ich
eigentlich doch auch ein wenig mehr mitbekommen wollte. Er hat eine prima Show hingelegt, aber leider
kam ich zu spät an...
Den Schlagzeuger fand ich im Übrigen ganz klasse, so was ich noch zu hören bekam - den ich später dann
auch kennenlernen durfte... ein Deutscher - aus der Nähe von Gießen -, der für einen von Steve Savages Drummer eingesprungen war und
noch einige weitere Konzerte mit dem Amerikaner auf seiner Deutschlandtour zusammenspielen würde -
ich glaube, Karsten hieß der Schlagzeuger (herzliche Grüße an Dich, falls Du das hier lesen solltest!!).
Danach wurde gleich Jens Böttcher angekündigt... nur, der Moderator Lars Peter
wusste nicht, dass es wohl noch eine kleine Umbaupause geben würde... und kündigte
Jens Böttcher unter anderem so an: "Er ist der Vater von Reverend Eminent, eine Radio-Comedy, die zur Zeit
auf 1live und N-Joy läuft...", ach schade, leider läuft diese doch nicht mehr, weil die längste Radio-Comedy
des ganzen Universums mit seinen 1060 Folgen ihr Happy-End erreicht hat... ein Vorschlag zur Güte für die
Chefmusikredakteure: Bringt doch mal wieder Reverend Eminent, der ist so hip, mit seinen stylen Stylz :0)!!
Jens spielte mit seiner Himmelherz-Band, bestehend aus Henry Sperling, Schlagzeuger und Percussionist,
Karsten Deutschmann, Instrumentengigant (von Gitarre, Akkordeon, Geige über... welches Instrument spielt er nicht?),
und das erste Mal war auch Sven Urbatzka, der Pianist seit dem Album "Reisefieber", dabei!
Mit dem Song "Ich werde dich lieben", den Bruce Welch komponierte, und Marlene Dietrich steuerte den Text
bei - 1964 wurde dieser Song dann auf Platte veröffentlicht -, begann das kleine Konzert (jeder Musiker hatte so
ca. 20 Minuten Zeit, seine Musik vorzustellen...).
Darauf folgte "September", "Am Ende Des Tages" und ein tiefergreifendes "Ozean"!
Hier wirklich schöne Fotos vom Auftritt von Sound7 (danke Andreas Weinmann für die freundliche Genehmigung!!)!
Jens und Sven beim ersten Song
"Ich werde dich lieben" - wer den Song gehört hat, weiß, wie tief dieser geht und aus welcher Seelentiefe er gesungen wird!
"September"
Welche Tiefe muss die Seele erreichen, um lieben zu können?
"Ozean" - ein Song, der für sich spricht!
Fotos:
Nach Jens' klapperte ich die ganze Promikon ab, machte keine Seminare mit, auch wenn mich dies oder das
interessiert hätte, aber ich hatte keine Zeit! Ich wollte meine Fragen beantwortet haben, schloß viele
Kontakte, kam auf coole, manchmal auf sonderbare Ideen und genoß mein kleines Dasein auf der Promikon.
Und in dieser Zeit habe ich mich auch noch etwas nützlich gemacht und glückliche Menschen noch
glücklicher gemacht und ihnen die kostenlose Hörprobe zum "Der Tag Des Schmetterlings" liebevoll in die Hände gedrückt, mit der
Botschaft, dass Jens aus seinem neuen Buch lesen wird - in der Halle fünf!!
Beim Verteilen kamen ganz lustige Situationen zustande, wobei - und hier darf ich meine Kritik in dem Sinne noch etwas vertiefen -,
die meisten wussten nicht, wo die Halle fünf war und hatten schon einige ihrer Künstler, die sie sehen wollten,
verpasst - so hielt ich also her, haha! Ich erklärte ihnen dann den Weg und es ist echt schade für die Künstler, so weit nach draußen abgeschoben zu werden!!
Da hatte Jens dann wohl doch ganz recht bei seinem Interview mit Sound7 auf der Promikon, "ausversehen"
Hölle fünf auszusprechen, wissend korrigierte er sich aber sogleich :0)!
Eine weitere Kritik habe ich anzumerken: Bands einen Auftritt kurz vor dem David-Award (Beginn: 20 Uhr) zu geben, also
um 19.50 Uhr hatte sie ihren Auftritt (die Band hieß Phox) - finde ich ehrlich gesagt eine Frechheit! Die meisten wollten wohl zum David-Award - das
hätten die Veranstalter besser organisieren können. Klar, hat es auch welche gegeben, die nicht zum
David-Award gegangen waren und diese wohl als Publikum noch zur Verfügung standen... aber wir wissen doch alle
selbst, dass bei solch einer Großveranstaltung allerlei Tumult herrscht und die letzten wirklich die
letzten sind... finde ich nicht sehr gut durchdacht...
zum Lesen des Programms auf das Bild klicken
Aber zurück zur Promikon und zur Literaturbühne vom Brendow-Verlag! Hach, die war schön! Doro Wiebe hat glänzend moderiert!
Mit Christina Brudereck und ihrem Programm 2Flügel wurde die Bühne eröffnet.
Ein sehr interessantes Programm mit vielen schönen, nachdenklichen Geschichten aus Afrika, Amerika, Asien und
wunderbarer Klavierbegleitung von Benjamin Seipel. Danach folgte Fabian Vogt mit seiner Lesung aus seinem
Buch "Der Zug der Elefanten", eine
sehr erheiternde und spannende Geschichte.
Aber dann kam Jens auf die Bühne, verriet mit seiner humorvollen Art, dass weitere 27 Bücher von ihm zur Veröffentlichung bereit wären :0),
und las dann "Sprachlos" vor, die uns sprachlos machte... ich kann nur empfehlen, sie selbst zu lesen! Einfach
hier klicken, danach gab er dann noch seinen neuen Song "Ich werde dich lieben"
zum Besten und wurde anschließend von Doro interviewt. Es war ein schönes, sanftes Interview!
Erwähnen möchte ich aber auch gerne noch die nächsten drei folgenden Künstler: Philipp Schepmann las aus
Narnia vor - was für eine tolle Stimme dieser Herr hat, wie er vorliest, wow! Judy Bailey wurde dann noch
von Doro interviewt und schließlich wurde der C.S.Lewis-Preis verliehen: Brendow-Verlagsleiter Erich Koslowski überreichte Nina Pourlak den Preis mit einer Reise für ihr Werk "Radieschen von unten";
mit ihr kam ich später dann am Brendowstand bei einem Glas Sekt tiefer ins Gespräch - das war wirklich sehr schön!
Ja genau, der Brendow-Verlag hatte an seinem Stand zu einem Sektempfang nach der Literaturbühne eingeladen und
hier konnte man mit den einzelnen Autoren, die ihre Vorstellung gegeben hatten, sprechen! Philipp Schepmann
habe ich gleich mein fettes Lob für seine Vorlesekunst bescheinigt, Jens habe ich dann auch gleich noch ein
weiteres fettes Lob für seine Geschichte und Vorlesekunst auf die Ohren gedrückt, wie auch das, welches ich ihm noch nachgeschoben hatte: Die Hörprobe zum "Der Tag Des Schmetterlings" ist
so wunderbar gelesen! Hier, hört doch mal rein!!
Schließlich und endlich wurde es langsam 20 Uhr und ich begab mich gemütlich zur Halle 1, in der die David-Award-Show
stattfinden würde.
Ich hatte noch einige Minuten zum Rekapitulieren und dachte über die Promikon nach:
Was mir auf der Promikon auch aufgefallen war, ist, dass sie mir vorkam, als hätte sie die Luft angehalten.
Ich meine das so: Promikon ist christlich, und ich hatte das Gefühl, dass die Veranstalter wollten, dass
da niemand aus der säkularen Welt etwas zu suchen hätte...
das halte ich für falsch! Wir brauchen uns nicht zu verstecken! Wir haben im CCM geniale, klasse Musiker...
ich zähle mal auf: Jens Böttcher (klar, ...muss gleich an erster Stelle :0), aber mit "Reisefieber" gelang ihm
der Start in die säkulare Welt), Sarah Brendel (national und international höchst geschätzt!!), Claas-P. Jambor, Florence Joy mit
großartiger Stimme!!, zweiSchneidig, Samuel Harfst, Wood, Samuel Anthes, D:Projekt, Captain Thomas Project,
Echtzeit, freequency und so viele mehr, die hier aufgezählt werden können!!
Und ich kann sogar noch mehr aufzählen, und zwar christliche Schriftsteller: Jens Böttcher (natürlich will ich ihn
an erster Stelle genannt haben :0) ), Florian Vogt, Adrian Plass, Arno Backhaus, Kirstin Billerbeck, Paul Eichendorff und so viele mehr,
die uns mit ihren Werken so beschenken!!
Mit der Öffnung zur säkularen Welt hätten genau diese wertvollen Künstler mehr Chancen ihre wundervollen
Botschaften in die (deutsche) Welt zu senden!
Liegt es nicht im Interesse der Veranstalter der Promikon, die Künstler einer breiteren
Masse vorzustellen, ohne dass sie sich verbiegen müssen, wäre das doch eine Herausforderung für den CCM! Und wäre
das nicht auch im Sinne Jesu' die frohe Botschaft nach außen zu tragen? Wir Christen haben ja schließlich einen Auftrag,
dem die christlichen Künstler fleißig nachkommen!
Artikel aus
Aber ich möchte doch auch mit Lob nicht zurückhaltend sein! Wie schon einmal gesagt, das Aufsichtspersonal
war wirklich wunderbar, freundlich, lieb und nett! Mir wurde sogar mehrfach die Tür aufgehalten, wow, das
erlebe ich als Dame, die eine gutbürgerliche Erziehung genießen durfte, in unserer heutigen Welt fast gar nicht mehr!
Auch ansonsten war die Organisation recht gut gelungen - bis auf meine erwähnten kritischen Punkte. Es gab zu Essen -
auch für nette Vegetarier wie ich einer es bin (manche könnten mich auch als Hardcore-Vegetarier bezeichnen, haha...),
es gab Gutes zu trinken, die Stände waren alle so aufgestellt, dass man sich gut auskennen konnte. Ich habe
eigentlich alle Stände ohne Probleme besuchen können (es gibt ja immer wieder Fälle von schlechtem Platz,
schnell übersehen werden... in Sachen Stände hervorragend arrangiert - bis auf so eine bestimmte Halle...),
die Mitarbeiter der einzelnen Stände waren wirklich sehr zuvorkommend, haben mich in meinem Sinne nach dem
suchen lassen, was ich gerne wissen wollte, haben sogar meine manchmal echt bescheuerten Fragen, haha, beantwortet,
ohne mit der Wimper zu zucken :0) (und ja, es gibt doofe Fragen, ich bin darin Experte!!).
Die einzelnen Bereiche für Instrumente fand ich recht gut eingeteilt - wobei ich aber keines dieser gespielt hatte... ich hatte
keine Zeit :0)!
Für genug Parkplätze war gesorgt, die Damen und Herren an der Information waren immer sehr freundlich und entgegen kommend,
das Aufsichtspersonal hatte eine große Freude mit mir in Sachen Gesichtskontrolle, weil ich so oft hin und her
geschwebt bin... und hatte da noch eine Frage und da fiel mir das noch ein, dann musste ich schnell zum
Sound7-Interview von Jens (puh, war knapp zwei Minuten zu spät dran).
Die Atmosphäre im Gesamten fand ich sehr angenehm!
Dass die Promikon zwei Gesichter hat, habe ich zum Teil als diesen Ausdruck mitbekommen, deshalb ließ ich es sein, bestimmte
große Stände zu besuchen, die sich besonders hübsch gemacht hatten, eine Lautstärke aufzogen, die für die
Stände um sie herum nicht gerade sehr nett war...
...besonders zu spüren war das zweite Gesicht beim David-Award
(bitte darauf achten: Ich spreche David so aus: David und nicht "Däivid"!! ...von mir aus darf man den Preis
gerne Award nennen, aber dann doch bitte mit dem richtigen Hintergrund - kommt gleich!).
Schon als ich mich in den Saal begab veränderte sich die
Atmosphäre, von der Wärme hinein in die Kälte, und es war wirklich kalt. In der Halle fünf war es herzenswarm und
hier einfach kühl!! Ich fand meine Reihe und durfte mich auf einem solchen reservierten Platz setzen :0).
Es war gut, als die Show begann, denn: Das Licht wurde auf der Bühne eingeschaltet und es erwärmte sich ganz
allmählich diese Hölle eins. Hier passt der Name ja tatsächlich, wie wir später noch mitbekommen werden.
Ich muss gestehen, ich blieb nur die ersten zwanzig oder fünfundzwanzig Minuten... warum? Ich fand das Show-Gehabe,
die Wichtigtuerei mit den Einspielungen und überhaupt den ganzen Schnickschnack schrecklich! Wie wichtig man plötzlich ist... äh,
wo denn bitte? Wo ist denn der CCM wichtig? Sogar wenn ich Christen frage, die z. B. Albert Frey, Jens, Sarah, Echtzeit oder Christoph Zehendner hören und ich
diesen mitteile, dass ich auf der Promikon war... werde ich gefragt, "wo bitte warst du?" Erzähle ich vom CCM,
dann wissen sogar eingefleischte christliche Musiker noch nicht einmal was CCM bedeutet (contemporary christian music -
für alle auf deutsch: zeitgenössische christliche Musik, also, um genau zu sein: Jesus does have all the good music!!),
geschweige denn, dass sie den David-Award kennen - obwohl sie eine große CD-Sammlung von Gerth-Medien in ihren
Regalen stehen haben!
Sarah Brendel bekommt ihren Award für das beste Album des Jahres überreicht!
So richtig kann ich den David-Award deshalb kritisieren, weil er keine wirkliche Basis aufweist! Für wen ist
er gut? Was kann Sarah Brendel mit ihrem Award für das beste Album erreichen oder die Newcomer "Arbaitnehmer"?
Wäre es ein Förderpreis, wäre es doch klasse für alle Beteiligten! Damit wäre eine breitere Ebene geschaffen
für die Künstler des CCM, eine neue Herausforderung! Oder geht es der christlichen musikalischen Szene etwa
nicht so gut? Und warum? Weil sie zu flach, zu klein gehalten wird?
Nun, ich habe also den ersten Preis - Newcomer des Jahres "Arbaitnehmer" - mitbekommen, dann zwei interessante Songs erlebt
(mit Florence Joy und ihren zwei Gesangspartnern und Judy Bailey - der Backgroundsänger hat mich fasziniert, der
hatte ja so einen Schwung drauf, wow!!), dann kam also die beste Nachkriegs-Frisur international, haha, also
die beste Webseite... und Jens war
Yes, man, he is! nominiert
worden!!
Leider aber stand er nicht auf der Bühne, weil... jemand anders den Award gewann, wie kann es auch anders
sein, wenn ein Udo Lindenberg aus der säkularen Welt genug Fans hat, die für diesen Herrn Hilbert gestimmt hatten (eine gemeine
Vermutung von mir, haha... ist nicht böse gemeint!!)?
Ehrlich, Jens' Homepage ist mit Sicherheit nicht immer auf dem aktuellsten Stand, seine Newsletter, die
man über MySpace abrufen muss (die ich aber total gerne lese!!), aber doch macht es viel Freude, darin rum zu
stöbern - auch auf die "back to the roots" mal zu blicken. Sie ist recht ordentlich aufgebaut, jedenfalls weiß ich,
wo ich hinklicken muss, wenn ich zur Musik will und so weiter... aber als ich damals auf Himmelscafé
klickte,
wusste ich nicht, ist die christlich? Äh, was soll das, wo führt mich diese hin? Ich hatte nach dem zehnten
Versuch ins zum Teil Leere zu klicken keine Freude mehr, diese Homepage zu sehen...
...natürlich wurde in diese
Homepage viel Liebe und Mühe gesteckt, das darf ich keineswegs übersehen, denn das zu kritisieren liegt mir
total fern... ich weiß, wie viel Arbeit eine Homepage macht, ehrlich!!
Ich hatte mir auch die Homepage von Ceil angesehen und hatte eigentlich zu allererst gedacht, dass sie den
Award bekämen.
Selbstverständlich gratuliere ich dem und überhaupt allen Preisträger des David-Awards. Doch mit dem Erzählen bin ich noch nicht ganz fertig. Was von [tru:]TV bei der Fernsehshow zum David-Award herausgeschnitten wurde, war die zunächst verwunderliche Weise von Herrn Hilbert,
einen Kreuz-Award für Herrn Buskies aus der Tasche zu ziehen (Herr Hilbert, verzeihen Sie bitte diese Frage: hatten Sie wohl geahnt, der
Gewinner zu sein, so perfekt, wie Sie vorbereitet waren?) und ihn mit ähnlichen Worten wie diesen zu überreichen:
"Dies ist ein besonderer Award für Ihre Mühe, Herr Buskies. Dieses Kreuz stand an einer bestimmten Stelle,
die aber keiner wissen darf" ... aha, schon kapiert...??!?? Und oberpeinlich war es dann, als Herr Hilbert,
äh, seinen Award überreicht bekam... ach, hier der Artikel von
idea zu diesem Thema... lest
selbst, wenn Ihr Lust dazu habt! Jedenfalls bin ich mitten im Interview gegangen... es war mir unwohl...
Ich bin trotzdem froh, dass ich dann den Rest nicht mehr mitbekommen habe, was auf der Bühne so alles los war - ich hätte da echt mitgelitten.
Hinterher kamen viele Dinge zum Vorschein, warum Moderatorin Marzia Plichta immer nervöser wurde, sich
verhaspelte und viele Dinge mehr, die ihr nach der Show nicht nur schwer im Magen lagen, sondern auch
sehr weh taten. Nach verschiedenen Aussagen, die im Internet herum schwirren, habe ich mein eigenes
Urteil gebildet und muss gestehen, dass die Organisation des großen David-Awards teilweise versagt hatte.
Schade, sehr schade, denn steht der David-Award nicht schon genug unter Kritik, muss das jetzt auch noch sein?
Ich hoffe sehr, dass in zwei Jahren die Promikon atmosphärisch auch wieder so angenehm, die Türen mehr für die säkulare
Welt geöffnet sein werden - mit dem Hintergrund, sich nicht zu verbiegen!! (und denkt an all die Bands und Künstler!
Schiebt nicht einige von ihnen in eine entfernte Halle, die man erst nach langem Suchen findet!!!) - und der David-Award wirklich das wird, was
er sein sollte: Ein angesehener Preis, mit der möglichen Option ein Förderpreis zu werden!
Wer die Kritiken, die im Vorfeld im Internet herum schwirrten, zum Award lesen möchte, den verweise ich freundlicher Weise auf
Daveshines Blog ekkaleo.de....
....einen Blog
habe ich noch, der mir aber am Herzen liegt, weil er vieles, was an diesem 31.01.2009 in Sachen Promikon und
David-Award falsch gelaufen war,
erklärt bzw. aufklärt: Brunner24.com.
Und doch: Die Promikon wie auch die Show des David-Awards hatten in den zwei Jahren Vorbereitung mit
Sicherheit viel Arbeit und Mühen gekostet! Trotz meiner Kritik möchte ich herzlich gerne all den Menschen danken, die
für die Organsiation rund um die zwei Veranstaltungen verantwortlich waren - ich danke damit allen Menschen,
die die Promikon so wundervoll gemacht haben! Hier und auch in der David-Award-Show wurde viel Kraft,
Liebe, Sorgen, Gedanken, Gebete reingesteckt, um dem versuchsweise gerecht zu werden (was bei manchen Dingen
leider beim Versuch blieb), was all die
wundervollen Künstler in der christlichen Szene auf die Beine stellen!
Es ist gut und wertvoll, dass es die Promikon als Raum für christliche Künstler gibt, und vielleicht kann man das bald auch über den
David-Award sagen! Das wäre doch wunderbar!
Ich bin jedenfalls auf die nächste Promikon und den nächsten David-Award gespannt!!
Herzliche Grüße und Gottes reichen Segen Euch allen!!!
Zum guten Schluss möchte ich gerne noch Claas-P. Jambor zu Worte kommen lassen: