Hiermit lege ich Euch die Geschichte von Lazarus ans Herz, wenn Ihr diese lesen wollt, die Ihr in Johannes 11, 1 - 44, und darüber hinaus, finden könnt. Daraus zitiere ich die Verse 38 - 44.
Eine Aufmerksamkeit von mir: Achtet auf die Gefühle Jesu..., und was Seine Absicht ist.


Jesus erweckt Lazarus von den Toten auf

Und wieder war Jesus innerlich erschüttert, während er zum Grab ging. Es war eine Gruft, vor deren Eingang man einen Stein gerollt hatte. "Rollt den Stein fort", befahl Jesus. Doch Marta, die Schwester des Verstorbenen, wandte ein: "Herr, inzwischen wird der Gestank schrecklich sein, denn er ist schon seit vier Tagen tot."

Jesus erwiderte: "Habe ich dir nicht gesagt, dass du die Herrlichkeit Gottes sehen wirst, wenn du glaubst?" Da rollten sie den Stein beiseite. Dann blickte Jesus zum Himmel auf und sagte: "Vater, ich danke Dir dass du mich immer erhörst, doch ich sage es wegen den vielen Menschen, die hier stehen, damit sie glauben können, dass du mich gesandt hast." Dann rief er mit lauter Stimme: "Lazarus, komm heraus!" Und Lararus kam heraus. Er war in Grabtücher gewickelt und sein Kopf war mit einem Tuch verhüllt. Jesus sagte: "Löst die Binden und lasst ihn gehen!"


Toter Mann

Der Mond war rosa, mein Kopf war vernebelt,
die Nacht war so klar. Die Lüge verschwunden, vom
Winde verweht, ohne großes Trara.
Ein Toter im Spiegel am Morgen nach dem Leben danach.
Er redet mit mir, ich antworte ihm, obwohl ich nichts sag.

Toter Mann, ich kenne dich
toter Mann, ich hab dich vermisst
du weißt doch, dass man nur die Lebenden
doch nie die Toten je vergisst.

Der Mond war rosa, der Himmel entflammt,
die Nacht mir nicht klar. Die Liebe begraben,
doch sie ist wieder auferstanden und längst wieder da.
Die barmherzigen Schwestern des leisens Vergebens
auf dienstlichen Reisen
während die Engel den Seelen den Weg
aus dem Zweifel in Heiligkeit weisen.

Toter Mann, ich kenne dich
toter Mann, ich hab dich vermisst
du weißt doch, dass man nur die Lebenden
doch nie die Toten je vergisst.

Vielleicht bist du nur ein Bote des Wahnsinns,
ein stummes Trugbild aus Leid und Wut
Vielleicht bist du ein verlogener Heuchler,
der bloß so tut, als wüßt' er nicht, was er tut.
Vielleicht bist du die Stimme der Täuschung,
vielleicht bist du ein falscher Prophet,
ein Blinder, der um besser nichts zu sehen
immer überall in der ersten Reihe steht.

Toter Mann, ich kenne dich
toter Mann, ich hab dich vermisst
du weißt doch, dass man nur die Lebenden
doch nie die Toten je vergisst.

Der Mond war rosa, mein Kopf war vernebelt,
die Nacht fast vorbei. Der Tote im Spiegel sagt:
Vielleicht komm ich bald mal wieder vorbei...
Text und Musik: Jens Böttcher, "Toter Mann" auf Himmelherz