Und ich habe an diese Worte gedacht, die wie Musik in meinem Herzen erscheinen - sie sind etwas ganz
besonderes für uns Menschen:
Die Seligpreisungen der Bergpredigt, aus Matthäus 5, 2 - 12
Gott segnet die, die erkennen, dass sie ihn brauchen, denn ihnen wird das Himmelreich geschenkt.
Gott segnet die, die traurig sind, denn sie werden getröstet werden.
Gott segent die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören.
Gott segnet die, die nach Gerechtigkeit hungern, denn sie werden sie im Überfluss erhalten.
Gott segnet die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.
Gott segnet die, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen.
Gott segnet die, die sich um Frieden bemühen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
Gott segnet die, die ihr Leben Gott ganz zur Verfügung stellen, denn das Himmelreich wird ihnen
gehören.
Gott segnet euch, wenn ihr verspottet und verfolgt werdet und wenn Lügen über euch verbreitet werden,
weil ihr mir nachfolgt.
Freut euch darüber! Jubelt! Denn im Himmel erwartet euch eine große
Belohnung. und denkt daran, auch die Propheten sind einst verfolgt worden.
Psalm 23 - ein Trost in schwerer Zeit und Not
1. Könige 8, 46 - 53
König Salomo hat den Auftrag Gottes erfüllt, den Er zunächst König David übergeben hatte (der aber den Auftrag nicht
erfüllen konnte, weil er Gott gegenüber ein Unrecht tat... doch Sein Licht schien über David, so
dass sein Sohn Salomo den Auftrag ausführen durfte), einen Tempel für Gott, den Herrn zu bauen.
Eine wunderschöne Bibelstelle ist diese, als König Salomo den Tempel einweiht und ein langes Gebet
zu Gott sprach, Ihn einlud, in Seinem Tempel zu wohnen, zu vergeben, zu heilen, zu helfen.
Noch dies kurz angemerkt: Damals benötigten die Menschen einen sichtbaren Halt, um Gott anzubeten.
Das ist ja auch relativ verständlich, lebten sie damals in einer Zeit, in der das Leben jeden Tag
von Gefahren, die wir uns heute kaum mehr vorstellen können, bedroht war. Dort fanden sie Schutz, um
in Ruhe zu beten. Außerdem bot so ein Tempel Schutz vor Feinden, die vor der Macht Gottes in Repräsentation
der Größe des Tempels in Ehrfurcht versanken und erkennen mussten, welche Kraft und Stärke Gott hat!
Jesus sprach zur Samariterin in Johannes 4, dass eines Tages, und im Grunde hatte damals die Zeit
schon begonnen, die Menschen Gott im Geiste anbeten würden. Und hier sind wir schon!
Somit blicken wir gemeinsam in den Tempel auf König Salomo, der gerade mit hocherhobenen Händen vor dem Altar
Gottes kniet, tiefe Worte des Gebetes ausspricht; der Tempel ist gefüllt mit Menschen, die gebannt zu hören,
selbst tief im Gebet sind und das Gebet Salomos verstärken:
"Wenn sie gegen dich sündigen - denn welcher Mensch wäre ohne Sünde? -, dann wirst du vielleicht zornig sein
über sie und sie ihren Feinden ausliefern, die sie in ein fremdes Land verschleppen, es sei nah oder
fern.
Doch vielleicht wenden sie sich in ihrem Exil voller Reue wieder zu dir und sagen: 'Wir haben gesündigt,
wir haben Böses getan und schlecht gehandelt.' Wenn sie sich dann von ganzem Herzen und von ganzer Seele
im Land ihrer Feinde, die sie gefangen nahmen, wieder zu dir zuwenden und zu dem Land hingewandt beten, das
du ihren Vorfahren geschenkt hast, und zu dieser Stadt, die du erwählt hast, und zu diesem Haus, das ich
zur Ehre deines Namens gebaut habe, dann höre ihre Gebete im Himmel, wo du wohnst.
Verhilf ihnen zu ihrem Recht und vergib deinem Volk, das gegen dich gesündigt hat und dir untreu war.
Lass es Gnade finden bei seinen Feinden und Unterdrückern, denn es ist dein Volk - dein Eigentum -, das
du aus Ägypten herausgeführt hast wie aus einem glühenden Ofen."
Kannst Du Dir vorstellen, dass Du Dein eigenes Land hast, in dem Du von Feinden gefangen genommen worden bist,
dass, wenn Du etwas getan hast, von dem Du von Beginn an wusstest, dass es nicht in Ordnung sein kann,
es zu tun, in ein tiefes Loch gefallen bist, das in Selbstvorwürfen, Schwermut, Traurigkeit, Versagen oder
Depression getaucht ist?
Das bezeichne ich als dieses persönliche "Feindesland".
Wie oft habe ich Gott, meinen und unseren Vater, angefleht, gebeten mich aus diesem Loch des Engerwerdens
herauszuholen, mich zu erretten, wie oft und immer wieder habe ich im Erkennen meiner Fehler
mein Leben schon Jesus übergeben... nur um aus dem Land, in dem
ich gefangen war, herauszukommen, befreit zu werden, um neu mit Ihm anzufangen?!
Wisst Ihr was nach meinem flehenden Gebet passiert ist? Meine Seele wurde ruhig, ganz ruhig, so als ob
ich aus diesem Loch von einer mächtigen Hand herausgehoben würde. Dann streichelt eine große, starke Hand
mein Herz, lässt Licht und Liebe hinein strömen und setzt es wieder an die Stelle, an der es schlagen soll.
Da erkenne ich immer wieder, wie sehr Gott mich lieben muss und mich immer wieder aus dem Land meines
Feindes - der ich doch selbst bin: ich mit meinem Ego, dem Egoismus, dem Stolz, der so viel zunichte machen will,
dem ich-will-in-erster-Reihe-stehen (und dabei mehr ist als ein ToterMann) - entfliehen lässt, dass ich
zu Ihm komme.
Das Alte Testament hat unglaublich viele Metaphern auf unser heutiges Leben. Wir Menschen haben uns im
Grunde doch gar nicht so sehr verändert von damals vor 3000 Jahren vor Christus bis heute 2000 Jahre
nach Christus.
Wie oft hat Gott das Lebensmeer für mich geteilt, damit ich dort hin kommen kann, wo ich hinkommen wollte,
weil Er mein Herzensgebet erhört hatte und eben diesen Herzenswunsch in mein kleines Herz legte.
Gott ist ein guter Gott!
Lies doch mal diese Worte aus Psalm 107, dabei werde ich zuerst eine Stelle mitten aus diesem Psalm zitieren
und will Dich daran erinnern: Versuche die Worte auf Dein Leben zu übertragen,
auf Deine Seele, je weniger Du auf Dich und auf sie achtest, umso mehr verläufst Du Dich, siehst
den Weg nicht mehr... weißt Du, was ich meine?
Psalm 107, 33 - 43:
Er verwandelt Flüsse in Wüsten
und Quellen in trockenes Land.
Aus fruchtbarem Land macht er eine
Salzwüste
wegen der Bosheit der Menschen, die
dort leben.
Doch er verwandelt die Wüsten wieder
zu einem wasserreichen See
und dürres Land zu Wasserquellen.
Er holt die Hungrigen herbei, damit
sie sich dort niederlassen
und ihre Städte bauen.
Sie besäen ihre Felder, pflanzen
Weinberge
und fahren reiche Ernte ein.
Und er segnet sie mit vielen Kindern
und versorgt sie mit großen
Viehherden.
Wenn sie, gebeugt von Sorge und
Not, weniger wurden,
bestraft der HERR ihre Fürsten mit
seiner Verachtung
und lässt sie in Wüsten ohne Weg
umherirren.
Die Armen aber rettet er aus der
Not
und lässt ihre Familien wachsen wie
riesige Schafherden.
Die Gottesfürchtigen* werden es
sehen und sich freuen,
die Bösen aber müssen verstummen.
Wer weise ist, der achte auf diese
Dinge, und er wird erkennen,
wie die Gnade des HERRN in der
Geschichte am Werk ist.
*(Anm. des Webmasters: die, auf sich achten, die, die Gott ehren)
Und hier noch ein Ausschnitt, dem ich aus meinem Leben und persönlichen Erleben nur zustimmen kann!
Psalm 107, 23 - 32
Manche befuhren mit ihren Schiffen das
Meer,
um Handel zu treiben auf den
Ozeanen der Welt.
Auch sie sahen die Taten des HERRN,
seine Wunder in den Tiefen des
Meeres.
Er sprach ein Wort, und Stürme
tobten
und die Wellen türmten sich auf.
Die Schiffe wurden zum Himmel
emporgehoben
und wieder hinab in die Tiefe
geschleudert,
dass die Seeleute vor Angst zitterten.
Sie torkelten und taumelten wie
Betrunkene
und wussten nicht mehr aus noch ein.
Da schrien sie zum HERRN in
ihrer Not,
und er rettete sie aus ihrer
Verzweiflung.
Er verwandelte den Sturm in Stille
und beruhigte die Wellen.
Da freuten sie sich, dass es still
geworden war
und er führte sie sicher zum
ersehnten Hafen.
Sie sollen dem HERRN für seine
Gnade danken
und für die Wunder, die er an ihnen
getan hat.
Sie sollen ihn öffentlich vor der
Gemeinde rühmen
und vor dem Rat der Ältesten loben.