Psalm 107, 23 -31
Manche befuhren mit Schiffen das Meer,
um Handel zu treiben auf den Ozeanen der Welt.
Auch sie sahen die Taten des HERRN,
seine Wunder in den Tiefen des Meeres.
Er sprach ein Wort, und Stürme tobten
und die Wellen türmten sich auf.
Die Schiffe wurden zum Himmel emporgehoben
und wieder hinab in die Tiefe geschleudert,
dass die Seeleute vor Angst zitterten.
Sie torkelten und taumelten wie Betrunkene
und wussten nicht mehr aus noch ein.
Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not,
und er rettete sie aus ihrer Verzweiflung.
Er verwandelte den Sturm in Stille und beruhigte die Wellen.
Da freuten sie sich, dass es still geworden war
und er führte sie sicher zum ersehnten Hafen.
Sie sollen dem HERRN für seine Gnade danken
und für die Wunder, die er an ihnen getan hat.
Übers Meer
Tag für Tag weht an uns vorbei
bringt das Boot in den Wind
und ein Kuss und ein Tag im Mai
sei nicht traurig, mein Kind
so viele Jahre und so viel Sterne ist es wohl her
weit wir draußen sind auf dem Meer
Sonnenblumen und Löwenzahn
hab ich lang nicht mehr gesehen
nur die Wellen des Ozeans
und so viel ist geschehen
wie viele Himmel und wie viele Länder ist es wohl her
seit wir draußen sind auf dem Meer
Sing ein Lied für den Ozean
sing ein Lied übers Meer
und ich singe ein Lied für dich
wird das Herz mir auch schwer
so viele Tage und so viele Stürme müssen vergehen
bis wir uns wiedersehen.
Über's Meer (Rio Reiser) ist von Jens Böttcher auf der Südseite von Reisefieber zu hören!